Nokia N97

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Das N97 ist unglaublich reichhaltig ausgestattet und ein wenig fragte man sich doch, wo Nokia eigentlich Abstriche gemacht haben könnte – nun, wenn man Symbian Freak Glauben schenkt, ist der große Makel ausgerechnet das Herz des Smartphones – eine ältliche, wenig leistungsfähige Recheneinheit. Dazu werden die 3D-Funktionen des Multimedia-lastigen Gerätes auch nicht durch einen spezialisierten Chip unterstützt. Tatsächlichen haben wir es in dieser Hinsicht mit fast demselben Innenleben wie im N86 zu tun – das hat aber ein weit kleineres Display mit entschieden weniger Bildpunkten.

Um den ganzen Detailquatsch mal hinter uns zu lassen: Das N97 hat als Flaggschiff des Herstellers einen nur wenig besseren Hauptprozessor als das Nokia 5800 (Das erste Produkt ihrer Touchscreenoffensive), welches eher im mittleren Preisbereich angesiedelt ist.

Ich würde die Hoffnung aber noch nicht aufgeben; wir werden mehr erfahren, wenn das N97 in die freie Wildbahn entlassen wird. Aber… ich muss schon sagen, das N97 wird so für mich ein gutes Stück uninteressanter.

Don’t Dream It’s Over: Nokia N97 Processor Details Revealed:

“OK folks, the dream is over unfortunately, Nokia N97, a phone that is expected to be one of the most desirable devices on the planet this year is seriously dragged down by a disappointing processor and other hardware components for the price!

It has been a mystery since the very beginning, a very serious issue, so serious that even conversation about the hardware was forbidden outside of Nokia circles, it was untouchable subject waiting to explode if it is touched so much and now we now why!

At a time when the competitive products from the corresponding category and price tag are able to offer at least twice better processor with a dedicated GPU, the Nokia’s choice of a humble and outdated single ARM processor designs looks like a serious miscalculation if you ask me (…)”

(Via News From Symbian Smart Phones World….)

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  • Nokia N97 ab Juni im Handel? Bei Areamobile liest man scheinbar dieselben Quellen wie ich – das N97 soll im englischen Mutterland von Vodafone im Juli erscheinen. Gerüchteweise soll es allerdings bereits im Juni bei O2 auftauchen – interessanterweise einer der Netzbetreiber, die sich öffentlich über die ab Werk eingebaute Skype-Unterstützung beschwert hatten. Mal sehen, wann wir in den Genuss (?) des Gerätes kommen.
  • Garmin Nüvifone G60 ab Juni – nur wo und für welchen Preis, das bleibt offen. Nicht ganz so offen wie erhofft ist das auf Linux basierende Betriebssystem – man griff auf Code der LiMo Foundation zurück.
  • Palm Pre nun doch nicht ab 17. Mai? Nun, gut – es war ein Gerücht und vielleicht sogar ein zutreffendes – aber das US-Releasedatum hat sich scheinbar geändert. Allerdings scheint man sich allerorts auf das Erscheinen des Hype-befeuerten Hoffnungsträges des arg gebeutelten Smartphonepioniers vorzubereiten – US-iPhone-Netzbetreiber AT&T bereitet seine Mitarbeiter schon mal auf erbitterte Verkaufsgespräche mit Pre-Interessierten vor – mit einer nicht ganz astreinen Meckertabelle als Argumentationshilfe.

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Das mächtige Nokia N97

Das gewaltig ausgestattete Touchscreen – plus – Volltastatur Monstrum von Nokia kann nun bei Amazon vorbestellt werden. Die dort angegebenen 660€ sind doch deutlich interessanter als die knapp 900 Euronen, die einmal bei anderen Händlern auftauchten.

Was ist drin? Ich ahne schon, ich muss nun einiges tippen – hier kommts: Ein richtig großes Touchscreen-Display mit 640×360 Pixeln Auflösung, 5-Megapixelkamera mit Fotolicht (Kein echter Xenonblitz), dafür mit Videofunktionen und Autofocus, satten 32 GB Speicher, die man auch noch erweitern kann, GPS Empfänger zum navigieren, ein Radio, Volltastatur, WLAN, Handy-TV (!), und noch viel mehr Krams, den ich mit Sicherheit nicht auch noch hinschreiben werde – das Profil bei GSMarena sollte da bessere Dienste tun.

Wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Gerät ohne Anbieterbranding handelt und man mit Sicherheit bei den diversen Netzanbietern subventionierte N97 beim Vertragsabschluss bekommen wird, dann wird das Ding doch langsam ernsthaft interessant. Wenn man wirklich viel Geld ausgeben will, bekommt man hier wohl schon einen angemessenen Gegenwert.

Erscheinungsdatum soll der 23. Juni sein, ohne offiziell bestätigt worden zu sein.

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Beinahe möchte man ja schon etwas Mitleid mit dem Immer-noch-Marktführer aus Espoo bekommen: Nokia kündigt endlich ein wirklich vielversprechendes Flaggschiff für ihre N-Serie an, mit einem Touchscreen, einer Volltastatur, einem neuen Startbildschirm für das betagte Symbian S60 OS und … ansonsten eigentlich allem, was man überhaupt in einem Mobiltelefon einbauen kann. Abgesehen von einem Feuerzeug und einem Elektrorasierer. Allerdings haben sie auch Skype eingebaut – was Kunden freuen wird, Netzbetreiber allerdings weit weniger:

Nokia und Skype: Widerstand von den Providern:

“Die Idee ist für die Verbraucher schon ziemlich gut. Wenn man Skype auf seinem Mobiltelefon hat, kann man zumindest dort, wo man WLAN hat, die meist teuren Gebühren der Provider umgehen. Das gilt vor allem für Telefonate ins Ausland. Doch die Provider wollen die Idee nicht zulassen, denn hier geht es um teure Roaming Verbindungen, an denen diese gut verdiene”

(Via neuerdings.com.)

Nokias Legionen treuer Fans werden sicher so richtig glücklich über die Aussicht sein, wieder einmal nur ein entschieden verkrüppeltes Gerät zu bekommen, aber nach dem ähnlichen Problemen mit Nokias eigenem Musikshop hätten die Finnen es eigentlich besser wissen sollen: Die Provider haben ihre eigenen geldbringenden Konkurrenzangebote und so “sexy” wie das iPhone ist das N97 scheinbar auch nicht, um wie T-Mobile in die Knie zu gehen und iTunes zu akzeptieren.

Aber dann kam heute die folgende Meldung:

Nokia N97 wird ab Juni für 845 Euro verkauft:

“Das Nokia N97 ist ab sofort im Katalog des Online-Händlers Expansys gelistet. Es kann jetzt vorbestellt werden, die Auslieferung soll ab dem 23. Juni erfolgen. Der Preis ist heftig: 845 Euro soll man für das neue Top-Modell der Nserie bezahlen.”

(Via AreaMobile Mobilfunk-News.)

Klar: Das N97 hat eine Ausstattungsliste, die selbst kleingedruckt kaum auf einer DIN A4 Seite unterzubringen ist – aber das ist wirklich enorm teuer; selbst hoch subventioniert sollte das Gerät noch weit über dem nicht gerade billigen iPhone liegen.

Ich kämpfe seit Jahren mit dem Lockruf des iPhone und “zu teuer” war bisher immer noch die stärkste Waffe gegen einen neuen Knebelvertrag mit T-Mobiles Exklusivtelefon Nummer Eins. Ich widerstehe immer noch.

Eben dieses iPhone hat im letzten Juni eine Auffrischung bekommen und es spricht einiges dafür, dass es durchaus zeitgleich zum Launch des N97 in einer neuen Auflage auf dem Markt kommen könnte. Deutlich geschickter als Nokia verhielt sich Palm, die sich mit dem Pre preislich näher am iPhone orientieren wollen.

Nokia hat scheinbar erhebliche Probleme mit der schlichten Tatsache, nicht mehr der Innovator im Smartphone zu sein; eine Rolle die sie bei Licht betrachtet letztmalig mit der Einführung des N95 überzeugend ausfüllten.

Das war Anfang 2007.

Das N97 ist ein beeindruckendes, immer noch handliches Paket voller Funktionalität, alles auf einer bewährten Softwarebasis – mit Sicherheit eine mehr als nur respektable Leistung der finnischen Ingenieure. Aber es ist eben ein nur in Details verbesserter Aufguss alter Designphilosophien, mit etwas ‘Touch’-Mode verfeinert und ein paar Widgets obendrauf. Große Ideen werden aber schmerzlich vermisst.

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nokia-sparrow-mockupNokias Präsident hat gestern angekündigt, dass seine Firma “möglicherweise” in den Markt für “Laptops”1 einsteigen würde, um ihre Kenntnisse aus dem Smartphone-Markt im Wachstumsmarkt “kleine, billige Geräte mit Netzzugang, auf denen man richtig tippen kann” gewinnbringend einzusetzen.

Das Bild hier ist ein ‘MockUp’2 und sieht aus wie eine Kombination aus den linuxbefeuerten Internettablets wie dem N810 und dem kommenden Nokia Flaggschiff N97. Ganz nett, wenn man von der absolut unbenutzbar aussehenden Tastatur einmal absieht – es war tatsächlich die Rede von “diamantenförmigen Tasten”. Die Originalmeldung gab’s bei Electronic Pulp, da gibt’s auch noch einige weitere Infos.

Nokia Sparrow: Erster Handy-Laptop-Hybride? – Xonio.com:

“Jetzt sind erste Informationen zu einem Nokia Sparrow aufgetaucht, einer Mischung aus Laptop, Handy und Internet-Tablet.

Das Gerät hat eine QWERTZ-Tastatur und ein Display mit Schrägstellfunktion. Es soll auf einem Multikern-Linux-System basieren und Ende 2010 oder Anfang 2011 auf den Markt kommen, berichtet die Website electronicpulp.net.”

Schauen wir mal, was daraus wird.

  1. Ist das Wort überhaupt noch gebräuchlich? Ich dachte, das wären nun “Netbooks” oder “Subnotebooks” gar am Ende noch kleine “Notebooks” []
  2. Sprich: Ein Fan hat sich etwas aus den Fingern gesogen []

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