iPhone

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Diese neu verbreiteten Daten des neuen iPhone decken sich weitgehend mit den Erwartungen, aber ein paar neue Infos sind doch dabei. Sehr bald wissen wir mehr – gerüchteweise (!) aber noch nicht von der Entwicklermesse WWDC am 8. Juni, sondern erst in einem Spezialevent danach. Möglicherweise auch die Rückkehr von Applemessias Steve Jobs, der ebenfalls erst im Juli wieder an die Arbeit geht? Wir werden sehen.

New iPhone specs leaked?:

  • 32GB and 16GB to replace current capacities
  • $199 and $299 price-points to be maintained
  • 3.2 Megapixel camera
  • Video recording & editing capabilities
  • Ability to send a picture & video via MMS
  • Discontinuation of the metal band surrounding the edge of the device
  • OLED screen
  • 1.5X The battery life
  • Double the RAM and processing power
  • Built-in FM transmitter
  • Apple logo on the back to light up
  • Rubber-tread backing
  • Sleeker design
  • Built-in compass
  • Revolutionary combination of the camera, GPS, compass, and Google maps to identify photo and inform about photo locations.
  • Turn by turn directions
  • July 17th, 2009 release date

(Via 9 to 5 Mac – Apple Intelligence.)

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In den letzten Tagen schwirrten Unmengen von Gerüchten durch all jene Kanäle, die von Gerüchten so unglaublich gut leben – mal sehen, ob ich alle zusammenbekomme. Wie sollen wir eigentlich das kommende iPhone nennen? Das aktuelle iPhone 3G ist nämlich nicht die dritte Generation1 des iPhone, sondern eine Anspielung auf die Unterstützung für Breitbandnetze der dritten Generation wie UMTS. iPhone 2009? Oder doch iPhone 4G?

  • Schnelleres WLAN2 nach der 802.11n Norm ist für mich nicht so wichtig – dass der neue Chip weniger Strom verbrauchen soll dafür um so mehr. Ich denke, dem kann man wohl Glauben schenken.
  • Eine Bessere Kamera ist ja eigentlich sehr wahrscheinlich – die sehr, sehr mäßige 2 Megapixel ohne Beleuchtung irgendeiner Art ist ganz klar veraltet. Eine 3.2 MP Kamera soll nun gerüchteweise3 verbaut werden – nichts weltbewegendes, aber eigentlich ausreichend, wenn Autofocus und so weiter enthalten sind. Gleichzeitig soll Apple aber auch ein eigentlich auch für das iPhone angemessene 5 MP-Module bestellt haben, angeblich für ein anderes Gerät. Einige Leute basteln sich daraus eine 2-iPhone-Theorie, der ich noch nicht so ganz folgen kann.
    Hinweise auf Videoschnittfunktionen in der kommenden Software deuten natürlich auch ganz klar auf die bisher fehlende Möglichkeit zur Aufnahme von Videos4 hin.
  • slashphone berichtet, dass das iPhone nun auch mit 32 GB Speicher auf dem Markt kommen soll; sie gehen auch davon aus, dass es für bestimmte Länder ein günstigeres, abgespecktes iPhone geben wird.
  • Die Apple-Gerüchteseite 9 to 5 Mac weist darauf hin, dass das iPhone nicht nur technisch zu Radioempfang in der Lage ist; in der neuen Firmware wird auch eine Sendefunktion erwähnt, mit der zum Beispiel das Autoradio mit frischer iPod/iPhone befeuert werden kann – solche FM-Transmitter gibt es bereits als Bluetooth – Zubehör und in einigen Nokiageräten ab Werk eingebaut. Über Radiosender werden übrigens auch die Verkehrsinformationen in handelsüblichen Navigationsgeräten übermittelt.
  1. Es handelt sich um die Zweite. []
  2. Siehe Golem.de []
  3. Eine gute Zusammenfassung auf fscklog []
  4. Technisch war es immer möglich, nur die Software hat es nicht unterstützt []
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Die Meldungen haben sich schnell überschlagen und Apples Entwicklerwebsite war dem Ansturm nicht mehr gewachsen: Das iPhone Update auf Version 3.0 liefert eine menge Funktionen nach, die Kritiker und Fans schmerzlich vermisst hatten:

  • Copy&Paste – Text kopieren und einfügen. Ich brauchte es an meinen alten Smartphones vielleicht ein Dutzend Mal – über viele Jahre. Aber es wurde lautstark gewünscht und hier ist es.
  • Modemfunktion fürs Notebook – solange die Netzbetreiber es erlauben. Man ist “im Gespräch” – viel Spaß mit T-Mobile, Apple.
  • Schritt-für-Schritt Navigation per Maps – das ist eine feine Sache, leider muss man eventuell Karten dazukaufen, weil das die Google Lizenz scheinbar nicht erlaubt. Dennoch, eine gute Sache.
  • MMS und generell aufgebohrtes Messaging. MMS wird vor allem die Netzbetreiber erfreuen, weil sich hier doch sehr gut verdienen lässt – in vielen Fällen auch die einzige Möglichkeit, direkt Bilder auf traditionelle Mobiltelefone zu schicken. Ach ja: Man kann nur mehr als ein Bild auf einmal versenden. Musste man das extra in so epischer Breite erwähnen, Apple? :) Apropos breit – im Breitformat laufen nun deutlich mehr mitgelieferte Anwendungen. SMS lassen sich nun weiterleiten und mehr als eine Nachricht wird gleichzeitig selektierbar sein, z.B. zum löschen.
  • Der Kalender kann nun Einladungen schicken und empfangen, außerdem versteht er nun CalDAV und ICS-Formate, die er ggf. direkt aus dem Internet zieht. Nett. Ach ja Notizen/ToDo werden auch beim Einstöpseln in iTunes mit dem Mac syncronisiert. Warum erst jetzt? Das könnte man oft sagen.

  • Bluetoothkrams wie eine einfache Verbindung zweier iPhones bzw. iPod Touches1 und vor allem die Unterstützung von Stereo-Audioübertragung z.B. für drahtlos-Kopfhörer.
  • Globale Suche – wir Mac-User kennen das ja schon – durch alle Kontakte und viele Inhalte. Praktisch.
  • Benachrichtigungen für Anwendungen, die gerade nicht im Vordergrund laufen – zum Beispiel Messengernachrichten – das hat ewig gefehlt und ist für mich das interessanteste Stück im Update. Superwichtig und supererfreulich. Allerdings muss ich sagen: Die Hinweise per Pop-Up Fenster während laufender anderer Anwendungen sind lästig und unterbrechen die Arbeit – das hat Palm im webOS zumindest im Konzept deutlich eleganter gelöst.

Dazu kommt noch ein Haufen neuer Funktionen für Entwickler, die nun sowohl Maps als auch angestöpselte Hardware direkt in ihren Apps verwenden können. Nett, für mich jetzt aber erstmal nicht so relevant.

Was ist dazu zu sagen? Apple hat bewiesen, dass sie nicht auf der faulen Haut liegen und sind sicher mit WebOS und Android auf Augenhöhe geblieben. Allerdings sehe ich auch, dass die Benutzeroberfläche z.B. bei Benachrichtigungen an seine Grenzen stößt; hier wird sich Apple auf die Dauer etwas einfallen lassen müssen. Ebenso: Kein Flash, keine Videoaufnahme. Nichts ist mit “Dateien per Bluetooth rüberschicken.”

Böse Zungen würden sagen, dass das iPhone so allmählich den Funktionsumfang von Symbian S60 oder Windows Mobile erreicht – aber das ist wirklich ein wenig unfair – Apple scheint sich immer ein wenig mehr Gedanken um sinnvolle Bedienung und praktische Anwendbarkeit zu machen als die Mitbewerber, was sich deutlich bemerkbar macht – nicht nur in den Verkaufzahlen, sondern z.B. auch in der tatsächlichen Nutzung des eingebauten Browsers.

Das Update ist ab jetzt2 verfügbar – für Entwickler. Alle anderen müssen bis Juni warten, wie gewohnt werden nur die iPod-Besitzer mit 9,95 zur Kasse gebeten3.

  1. Peer to Peer []
  2. Im Prinzip – immer angenommen, die Server halten die Belastung in näherer Zukunft wieder aus. []
  3. Leider werden aufgrund anderen Chip-Innenlebens die iPhones erster Generation auf Stereo-Bluetooth und MMS verzichten müssen. []
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Neue iPhone-Firmware angekündigt:

“Am 17. März 2009 will Apple das neue iPhoneOS 3.0 vorstellen. Es wird erwartet, dass bestehende iPhones durch die Aufrüstung neue Funktionen erhalten. Die neue Firmware deutet auch darauf hin, dass bald die dritte iPhone-Generation angekündigt wird. (Apple, iPhone)”

(Via Golem.de.)

Man sollte ja fast glauben, dass die Beliebtheit der Nachrichten über Googles Android und Palms webOS Apple dazu bewegt haben, die neueste Version ihres OS X Touch – so nennen sie so weit ich weiss das Betriebssystem ihren Touchscreen-Geräte – schon eine Weile vor der eigentlichen Veröffentlichung vorzustellen. Das ist eigentlich sehr Apple-untypisch – normalerweise haben sie die lobenswerte Angewohnheit, nur kurze Zeit zwischen der Ankündigung und dem Verkaufsstart ihrer Produkte verstreichen zu lassen, wohingegen andere Anbieter – ich schaue euch jetzt mal ganz diskret an, Sony Ericsson und Nokia – durchaus schon mal ein Jahr warten lassen.

Was wird drin sein? Die Gerüchteküche brodelt natürlich – sehr geschickt, denn so bekommt Apple den “Buzz” direkt vor der Pressekonferenz und nicht Monate davor. MMS sollte endlich kommen – viele Kunden wünschen sich so etwas, gerade bei einem so Multimedia-affinen Gerät wie dem iPhone. Ebenso bin ich sicher, dass die Netzbetreiber diesen ziemlich teuren Service nur zu gern auch im iPhone sehen wollen – dass Email auch mit Anhang viel billiger1 und leistungsfähiger ist, ist eher Apples Denkweise – sie haben noch nie Probleme gehabt, alte Zöpfe abzuschneiden.

Modem-Funktionalität – auch darüber wird gesprochen – wäre natürlich enorm praktisch, erst recht weil die iPhone-Verträge oft Datenflatrates enthalten, die sich auch exzellent mit einem Notebook nutzen ließen. Pikanterweise hat z.B. T-Mobile genau diese Funktionalität explizit verbieten lassen, auch Apple hat entsprechende Progrämmchen nach kürzester Zeit – wohl auf Drängen der Exklusivpartner im Netzgeschäft – entfernen lassen.

Wir werden sehen, ich bin durchaus gespannt. Ganz klar wirft hier auch ein Update der iPhone-Hardware seine Schatten voraus – ich rechne aber weder mit einen “iPhone Nano” noch mit irgendeiner anderen neuen Hardware zu diesem Zeitpunkt.

  1. Sprich: Kostenlos []
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Beinahe möchte man ja schon etwas Mitleid mit dem Immer-noch-Marktführer aus Espoo bekommen: Nokia kündigt endlich ein wirklich vielversprechendes Flaggschiff für ihre N-Serie an, mit einem Touchscreen, einer Volltastatur, einem neuen Startbildschirm für das betagte Symbian S60 OS und … ansonsten eigentlich allem, was man überhaupt in einem Mobiltelefon einbauen kann. Abgesehen von einem Feuerzeug und einem Elektrorasierer. Allerdings haben sie auch Skype eingebaut – was Kunden freuen wird, Netzbetreiber allerdings weit weniger:

Nokia und Skype: Widerstand von den Providern:

“Die Idee ist für die Verbraucher schon ziemlich gut. Wenn man Skype auf seinem Mobiltelefon hat, kann man zumindest dort, wo man WLAN hat, die meist teuren Gebühren der Provider umgehen. Das gilt vor allem für Telefonate ins Ausland. Doch die Provider wollen die Idee nicht zulassen, denn hier geht es um teure Roaming Verbindungen, an denen diese gut verdiene”

(Via neuerdings.com.)

Nokias Legionen treuer Fans werden sicher so richtig glücklich über die Aussicht sein, wieder einmal nur ein entschieden verkrüppeltes Gerät zu bekommen, aber nach dem ähnlichen Problemen mit Nokias eigenem Musikshop hätten die Finnen es eigentlich besser wissen sollen: Die Provider haben ihre eigenen geldbringenden Konkurrenzangebote und so “sexy” wie das iPhone ist das N97 scheinbar auch nicht, um wie T-Mobile in die Knie zu gehen und iTunes zu akzeptieren.

Aber dann kam heute die folgende Meldung:

Nokia N97 wird ab Juni für 845 Euro verkauft:

“Das Nokia N97 ist ab sofort im Katalog des Online-Händlers Expansys gelistet. Es kann jetzt vorbestellt werden, die Auslieferung soll ab dem 23. Juni erfolgen. Der Preis ist heftig: 845 Euro soll man für das neue Top-Modell der Nserie bezahlen.”

(Via AreaMobile Mobilfunk-News.)

Klar: Das N97 hat eine Ausstattungsliste, die selbst kleingedruckt kaum auf einer DIN A4 Seite unterzubringen ist – aber das ist wirklich enorm teuer; selbst hoch subventioniert sollte das Gerät noch weit über dem nicht gerade billigen iPhone liegen.

Ich kämpfe seit Jahren mit dem Lockruf des iPhone und “zu teuer” war bisher immer noch die stärkste Waffe gegen einen neuen Knebelvertrag mit T-Mobiles Exklusivtelefon Nummer Eins. Ich widerstehe immer noch.

Eben dieses iPhone hat im letzten Juni eine Auffrischung bekommen und es spricht einiges dafür, dass es durchaus zeitgleich zum Launch des N97 in einer neuen Auflage auf dem Markt kommen könnte. Deutlich geschickter als Nokia verhielt sich Palm, die sich mit dem Pre preislich näher am iPhone orientieren wollen.

Nokia hat scheinbar erhebliche Probleme mit der schlichten Tatsache, nicht mehr der Innovator im Smartphone zu sein; eine Rolle die sie bei Licht betrachtet letztmalig mit der Einführung des N95 überzeugend ausfüllten.

Das war Anfang 2007.

Das N97 ist ein beeindruckendes, immer noch handliches Paket voller Funktionalität, alles auf einer bewährten Softwarebasis – mit Sicherheit eine mehr als nur respektable Leistung der finnischen Ingenieure. Aber es ist eben ein nur in Details verbesserter Aufguss alter Designphilosophien, mit etwas ‘Touch’-Mode verfeinert und ein paar Widgets obendrauf. Große Ideen werden aber schmerzlich vermisst.

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palmpre.jpgPalm scheint sich zu beeilen – auf der MWC in Barcelona wurde das Pre gleich mit euro-tauglichem UMTS/HSPDA vorgestellt und nun kann man sich auch gleich vom Hersteller über den Deutschlandstart benachrichtigen lassen.

An einigen Stellen hat sich hartnäckig der 15. März für den Verkaufstart1 gehalten, ich kann das nicht recht glauben. Allerdings halte ich es für schlau, das bisher wirklich vielversprechende Smartphone mit dem neuen webOS vor der im Juni erwarteten Auffrischung von Apples iPhone in die Läden zu karren.

Ich kann mir gut vorstellen, ein Pre zu kaufen – ein frischer Start in Sachen Software kombiniert mit Palms gutem Ruf in Sachen Herstellungsqualität klingt doch gar nicht mal so schlecht.

Außerdem – wichtig für mich – das Pre sieht so aus, als würde es sich gut in der Hand anfühlen. Was sagt das über mich?

  1. in den USA []
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HTC Magic: Android ist bei Vodafone gelandet:

Vodafone bringt mit dem HTC Magic ein neues Android Telefon auf den Markt. Was kann das ‘G2″ besser?

HTC Magic - Android jetzt auch bei Vodafone‘G2″ hört man nicht so gerne bei Vodafone, aber das neue Handy des Providers ist nun mal Nummer Zwei des sogenannten ‘Google Handys’. Nach T-Mobile, deren Exklusivvertrag mit Android Ende Februar ausläuft, kommt nun Vodafone mit einem Andriod-Handy. Das war auch nötig, denn die Konkurrenz aus Bonn hat schon das iPhone und war mit dem G1 ja etwas schneller auf dem Markt.

(Via neuerdings.com.)

Neuerdings ist nur eine von vielen Seiten, die diese Botschaft bringen – das neue “Google Handy” ist nicht etwa wie das bekannte G1 exklusiv bei T-Mobile zu haben, sondern – exklusiv – beim Konkurrenten Vodafone. Tatsächlich sieht das Gerät dem G1 (welchen anderswo “HTC Dream” heißt) nicht unähnlich, wenn man mal von der fehlenden Schiebetastatur absieht. Und – man höre und staune – der Akku ist etwas größer als der legendär erforderliche Stromspeicher im G1, aber mit 1.340 mAh statt 1.150 mAh auch nur etwas stärker, was angeblich für eine Stunde mehr Gesprächszeit sorgen soll – vielerorts wird das immer noch als “immer noch viel zu wenig” gelesen.

Das Magic ist nun auch von der fast ausschließlichen Bedienung über den Touchscreen her näher am iPhone – es wird sich zeigen, ob es sich am Markt behaupten kann. Immerhin bringt es ab Werk gleich die von der Android1 – Fangemeinde herbeigesehnte Update “Cupcake” mit.

  1. Android ist das Handy-Betriebssystem von Google []
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Unglaublich, wie sehr ein Telefon den Online-Blätterwald beschäftigen kann – und das mit nur einer einzigen Taste!

Eigentlich sollte man Apple ja inzwischen gut genug kennen und sich an die so effektive wie restriktive Informationspolitik gewöhnt haben: Es wird ziemlich sicher im Sommer ein neues iPhone geben und garantiert eine neue Version der Software. Und: Apple sagt vorher rein gar nichts. Dafür gibt es Analytiker und Analüsten, die wahlweise hellseherische Fähigkeiten, geheime Informationsquellen oder kosmische Visionen vorzuweisen haben und deswegen von den Medien gut bezahlt werden, damit sie ihre Mutmaßungen in die Mikrofone wichtigen. Das macht ja auch Spaß.

Inzwischen haben wir eine Mobiltelefon-Klatschpresse. Natürlich darf das Endgerät auf keinen Fall fehlen. Los gehts!

Apple erforscht austauschbare Batterien: Bald für iPhone oder iPod?: “

iPhone 3GNicht nur auswechselbare Batterien, sondern quasi eine komplette Batterie-Infrastruktur, in der geräteübergreifend Ladestände und notwendige Akkuwechsel angezeigt werden, scheint eines der aktuellen Forschungsgebiete bei Apple zu sein. Apple-Patente weisen auf eine intelligente Ladetechnik hin, die austauschbare Batterien auch für iPhone, iPod und Co. nahelegen.

Das wäre ja mal eine bahnbrechende Neuerung: Akkus zum wechseln! Jedenfalls im Apple-Land. Allerdings: Die Idee, besagte Akkus einfach zwischen Geräten auszutauschen, ist nett. Mal abgesehen davon, dass das iPhone nach allen bekannten Regeln absolut selbst als iPod durchgeht, der nebenbei auch noch telefonieren kann. Ich persönlich glaube, dass wir Ergebnisse dieser Forschungen noch nicht in diesem Sommer sehen.

Gerücht: Drei neue iPhones noch in diesem Jahr: “Apple bringt in diesem Jahr noch mehrere neue iPhones heraus. Das behauptet der Börsenanalyst Peter Misek von der kanadische Broker-Firma Canaccord Adams.

Nur dann, wenn “drei iPhones” “dasselbe Gerät mit unterschiedlicher Ausstattung in Bereichen wie wie Speicher, GPS oder Kamera” bedeutet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Apple sich zu verschiedenen Displaygrößen oder gar Prozessoren hinreißen lassen wird – der AppStore lebt davon, dass die Software auf einer einzigen Plattform läuft und an diese perfekt anzupassen ist – nichts ruckelt und hakt, ein klarer Vorteil gegenüber der Windows Mobile Welt, den Apple damit aufgeben würde.

Apple iPhone Nano: Gerüchte reißen nicht ab: “Es ist wie im Kindergarten. Sobald der eine ‘Nein’ sagt, ruft irgendein anderer schon wieder ‘Doch’.

So auch bei den Gerüchten um das iPhone-Nano. Ende Januar noch hat Apple Interim-CEO Tim Cook jegliche Gerüchte um das iPhone-Nano zu Nichte gemacht. In einer Telefonkonferenz erklärte er, dass Apple kein Interesse an einer abgeschwächten Form des iPhone hätte. “

Eigentlich dasselbe, oder? Ich frage mich auch, warum immer wieder “iPhone Nano” Meldungen auftauchen… warum? Apple hat noch nie Interesse daran gehabt, den ganzen Markt zu beackern, sondern viel mehr daran, ihre ziemlich einzigartige Stellung und ihre Marke zu festigen. Entweder man mag ihre oft ziemlich kompromisslose Produktpalette oder nicht; ein Billig-iPhone werden sie mit Sicherheit niemals auf den Markt werfen – sie könnten nicht gleichzeitig die Ansprüche ans eigene Premium-Image befriedigen und mit den knapp Low-Cost Geräten anderer Hersteller konkurrieren.

Rumor: New body for the 16GB iPhone:

“There’s a new rumor floating around which claims that the case of an upcoming 16GB 3G iPhone has been photographed. The shot, now posted at iPhone Observer with similar images at MacRumors, depicts a matte black iPhone with the model number ‘A1303.’ It’s also been suggested that the case in question is metallic, not plastic like on current 3G models.”

Es ist vielleicht das Stück Plastik für die Rückseite eines neuen iPhone – oder ein Produktcode, per PhotoShop auf eine Schale des aktuellen Modells gekleistert.

Faszinierend. Eine ganze Branche aus Technikblogs lebt von solchen Bildern. Aber selbst wenn sie echt sind: Was bringt es uns an echten Neuigkeiten aus? Sieht schwarz aus. Wieder.

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img_0003Es war wohl nur eine Frage der Zeit: Eine eigene Anwendung für das iPhone und natürlich auch den iPod Touch ist in den Startlöchern, die das Leben der VZ-Nutzer entscheidend… nun, “vereinfacht” würde ich nun nicht sagen. Endlich kann man auch aus dem Haus1 gehen, ohne seine Kontakte aus den Augen zu lassen!

Moment, halt: Bisher gibt es bisher keinen Hinweis auf den Zeitkiller Nummero Uno, den Webchat/IM im “Plauderkasten”, auch keine Anzeige des Onlinestatus der Kontakte. Die beliebten Instantmessenger-Aspekte des Sozialen Netzwerkes würden sich auch mit dem “Das ganze Internet! (P.S.: Nur keine Messenger. Dafür werdet ihr geteert und gefedert. P.P.S.: Schreibt mehr SMS!”-Aspekt der T-Mobile Verträge beißen. Eigentlich schade. Ein anderer möglicher Grund: Nimbuzz hat diese Funktion für ihren Multi-Messenger lizensiert und bietet sie auch über ihre iPhone-App an. Für die volle VZ-Dröhnung wird man also zwischen zwei Apps wechseln müssen – hier sind die Grenzen der aktuellen iPhone Software klar erreicht: Benutzerfreundlich ist das sicher nicht mehr.

Ich würde einmal ganz stark vermuten, dass diese Anwendung für nicht wenige neu verkaufte iPhones sorgen wird.Das Ding sieht eigentlich gar nicht schlecht aus und ist scheinbar weitgehend fertig, es wird nur noch auf Apples OK für die AppStore Freigabe gewartet.

Warum eigentlich hat T-Mobile nicht solange mit ihrer iPhone – Werbeaktion auf den VZ-Portalen ausgeharrt?

Wir können uns wohl auch auf ähnliche Anwendungen für meinVZ und das SchülerVZ freuen. Weitere Bilder gibt es hier:

studiVZ for iPhone … coming soon! | developer.studivz.net: “We’re just waiting for the App Store approval …”

Update

Die MacNotes haben einen Blick auf die fertige Applikation geworfen und das Ergebnis stimmt ernüchternd: Derzeit kann man ganz im Gegensatz zum durch die Bilder vermittelten Eindruck weder “gruscheln”2 noch Bildergalerien, noch die Pinnwand in den Profilen anzeigen oder gar beschreiben.

  1. Oder sogar ins Seminar []
  2. Nicht dass der Autor dieser Zeilen jener Funktion besonders lange hinterhertrauern würde… []
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googlesync.jpgDer Internetriese bietet nun auch einen Dienst zur Synchronisierung von Handyinformationen an – nicht ganz überraschend nennen sie ihn Google Sync. Angenehmerweise kostenlos kann man so seine Kalenderdaten und Kontakte zwischen Googles Angeboten und denen auf dem Handy abgleichen – jedenfalls idealerweise, scheinbar ist das je nach Gerät in unterschiedlichem Ausmaßen möglich. Das ist nicht nur praktisch, wenn man Sicherheitskopien seiner überaus kostbaren Informationen angelegen will, sondern auch wenn man Beispielsweise seine Termine lieber am schönen großen Computermonitor anlegt oder seine Daten relativ problemlos von Gerät zu Gerät übertragen bzw. auf dem selben Stand halten möchte.

Wir haben es hier mit einer “push” Lösung zu tun – sie geschieht automatisch im Hintergrund, es gibt keine Knöpfchen zu drücken. Allerdings sollte man aufpassen, dass sich so leicht einmal ein gewissen Datenvolumen anhäufen kann – das kann bei vielen Mobiltarifen ganz schön teuer werden.

Wie immer wird man wie bei den Googlern gewohnt benutzerfreundlich – wenngleich noch in englisch – durch die Installation der kleinen Anwendung geführt: http://m.google.com/sync wäre die Adresse für den Handybrowser.

Dabei sollte man unbedingt vorher eine Sicherheitskopie seiner Handydaten anlegen, denn wie alle mir bekannten Synchronisierungsdienste ist auch Sync gnadenlos, was das überschreiben von bestehenden Daten angeht. Nach der Installation ist es dann egal, wo man Änderungen vornimmt.

Kostenlos1 bekommt man eigentlich nur bei ein in etwa vergleichbares Angebot, das aber lange nicht auf so vielen unterschiedlichen Geräten läuft.

Ein paar Details:

  • iPhone: Benutzt das Exchange Protokoll und überschreibt alle Einträge auf dem iPhone. Ich empfehle Mac-Usern definitiv die gewohnte Methode über iTunes, wenn man keinen Wert auf dauernde Abgleiche per Push legt.
  • Nokia S60: Nur Kontakte.
  • Blackberry: Macht alles oben gesagte, keine automatische Löschung, scheinbar eine wirklich interessante Sache.
  • Standart Nokia (S40): Nur Kontakte.
  • Sony Ericcson: Nur Kontakte.
  • Windows Mobile: Siehe iPhone, bitte unbedingt Backup wegen Exchange – dafür gibts auch hier volle Funktionalität. Man sollte auch Microsofts MyPhone im Auge behalten, das bald starten soll und eventuell auch eine mögliche Lösung wäre – Microsoft will zusätzlich auch noch Musik, Bilder und zig andere Sachen abgleichen lassen, aber eben nur mit Windows Mobile Geräten ab Version 6.

Natürlich: Letzten Endes ist es eine persönliche Frage, ob man seine persönlichen Daten einem Netzbetreiber2, einem Internetriesen, einer kleinen Startup-Klitsche oder doch lieber der eigenen Festplatte anvertraut. Kostenlose Exchange-Server sind auch nicht gerade häufig und wenn man sie findet, zumindest nach meinen Eindruck eher nicht so vertrauenswürdig. Die Wahl kann euch nicht einmal dieses großartige Blog abnehmen.

P.S.: Noch ein kleiner Hinweis von Heise.de, den ich euch nicht vorenthalten will:

heise online – 10.02.09 – Google synchronisiert Kontakte und Kalender mit iPhone und Windows Mobile: “Deutsche Anwender mit mehr als einem Kalender müssen zunächst die Sprache der Seite m.google.com/sync auf Englisch umstellen, um erfolgreich die zu synchronisierenden Kalender auszuwählen.”

  1. mal abgesehen von den möglicherweise anfallenden Verbindungskosten []
  2. dort meistens nicht kostenlos []
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