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Ich mag Android. Wirklich, ich denke es handelt sich dabei um die schönste, angenehmste Art und Weise, ein Telefon zu bedienen, auch wenn es noch lange nicht perfekt ist – aber das kann man auch von Apples iPhone OS sagen.

Android ist sowohl für den Hersteller eines Telefons (Keine Lizenzgebühren) als auch für den Benutzer (Keine kostenpflichtigen Zusatzdienste, um das Gerät voll nutzen zu können, Unabhängigkeit von besonderen Tarifen) kostengünstig, flexibel und in einer Vielzahl von Geräten einsetzbar – es muss sich dabei nicht einmal um Smartphones handeln.

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Google's Nexus One - ein Hoffnungsträger?

Weit weniger erfreulich sind allerdings die meisten Smartphones, die man bisher mit Android bekommt – in der Masse sind sie mindestens einen Schritt hinter der technischen Spitze zurück und noch dazu vergleichsweise teuer. Das Motorola Milestone ist bisher das einzige wirklich überzeugende Android Smartphone. Ja, von Motorola. Das hätte ich vor ein paar Monaten auch noch nicht erwartet.

Allerdings scheint Google sich von HTC ein eigenes Gerät bauen zu lassen und das gefällt mir im Konzept ganz gut – jedenfalls das, was bisher bekannt ist. Die besten Details und Bilder habe ich auf Engadget verortet.

Ich habe ein paar Monate mit dem Samsung Galaxy hinter mir und bilde mir ein, ein klares Konzept für meinen Wunschandroiden zu haben, welches ich hier kurz erläutern möchte.

  1. “Echte” Tastatur oder großer Touchscreen
    Das Galaxy hat ein unglaublich scharfes und farbstarkes Display und das Ding ist noch dazu sehr handlich – leider ist für die Bedienung mit Fingerspitzen wirklich wenig Platz, so dass die Texteingabe ganz schön lästig werden kann. Ich will also endweder eine richtige Tastatur oder einen Bildschirm, der groß genug ist, damit ich auch treffe.
  2. Sorgfältige Arbeit seitens des Herstellers.
    Das Samsung Galaxy hat einen gewaltigen Akku, der aber einfach nicht halten will, wenn man nicht immer perfektes Netz hat. Andere Androidgeräte haben dieses Problem nicht. Ebenso war der eingebaute digitale Kompass bis vor einiger Zeit nicht funktionstüchtig und von Googles eigenem Maps Dienst auch nicht unterstützt. Geht doch im iPhone, warum nicht hier? Warum kann man nicht einfach eine nichtnervende Tastensperre bauen, Samsung? Die sperrt zu gut.

    Solche Sachen. Bis vor kurzem hatte man oft das Gefühl, dass sich kein einziger Hersteller außer HTC wirklich Mühe gegeben hat, einen guten, erschwinglichen Android für den Massenmarkt zu bauen.

  3. Updates.
    Es gibt derzeit Androidgeräte mit den Versionen 1.5, 1.6 und 2.0 auf dem Markt. Angekündigt sind schon welche für Version 2.1. Zwar laufen eigentlich alle Apps auf allen Versionen, aber wenn veränderte Versionen von Android mit vom Hersteller gebastelten Benutzeroberflächen angepasst werden müssen, kann es Monate dauern, bis dein Telefon auf dem neuesten Stand ist. Einige Hersteller – ich schaue schon wieder in Richtung Samsung – verzichten auch ganz auf Kommunikation mit dem Kunden.
    Nur die Androiden mit dem unverschnittenen Google Android OS können direkt über Funk aktualisiert werden – und genau so will ich das. Ich kann auch hervorragend auf pompöse Spielereien verzichten, ich mag das schlichte Ur-Android, am liebsten frisch und aktuell.
  4. Ordentliche Hardware.
    Das sollte ja wohl selbstverständlich sein, ist es aber scheinbar nicht: Gut durchgetestete Geräte, moderne Ausstattung und solide (!) Verarbeitung mit vernünftigen Materialien. Ich mag keine Ramschgeräte, die mit der heißen Nadel für Nerds mit Linux-Sentimentalitäten zusammengeklöppelt wurden. Ach ja: Schnell darf das Ding auch sein. Warum werden Androiden so gern mit der vorletzten Prozessorgeneration bestückt?

Das ist mein Wunschzettel. Wie ist euer?

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