Blackberry

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googlesync.jpgDer Internetriese bietet nun auch einen Dienst zur Synchronisierung von Handyinformationen an – nicht ganz überraschend nennen sie ihn Google Sync. Angenehmerweise kostenlos kann man so seine Kalenderdaten und Kontakte zwischen Googles Angeboten und denen auf dem Handy abgleichen – jedenfalls idealerweise, scheinbar ist das je nach Gerät in unterschiedlichem Ausmaßen möglich. Das ist nicht nur praktisch, wenn man Sicherheitskopien seiner überaus kostbaren Informationen angelegen will, sondern auch wenn man Beispielsweise seine Termine lieber am schönen großen Computermonitor anlegt oder seine Daten relativ problemlos von Gerät zu Gerät übertragen bzw. auf dem selben Stand halten möchte.

Wir haben es hier mit einer “push” Lösung zu tun – sie geschieht automatisch im Hintergrund, es gibt keine Knöpfchen zu drücken. Allerdings sollte man aufpassen, dass sich so leicht einmal ein gewissen Datenvolumen anhäufen kann – das kann bei vielen Mobiltarifen ganz schön teuer werden.

Wie immer wird man wie bei den Googlern gewohnt benutzerfreundlich – wenngleich noch in englisch – durch die Installation der kleinen Anwendung geführt: http://m.google.com/sync wäre die Adresse für den Handybrowser.

Dabei sollte man unbedingt vorher eine Sicherheitskopie seiner Handydaten anlegen, denn wie alle mir bekannten Synchronisierungsdienste ist auch Sync gnadenlos, was das überschreiben von bestehenden Daten angeht. Nach der Installation ist es dann egal, wo man Änderungen vornimmt.

Kostenlos1 bekommt man eigentlich nur bei ein in etwa vergleichbares Angebot, das aber lange nicht auf so vielen unterschiedlichen Geräten läuft.

Ein paar Details:

  • iPhone: Benutzt das Exchange Protokoll und überschreibt alle Einträge auf dem iPhone. Ich empfehle Mac-Usern definitiv die gewohnte Methode über iTunes, wenn man keinen Wert auf dauernde Abgleiche per Push legt.
  • Nokia S60: Nur Kontakte.
  • Blackberry: Macht alles oben gesagte, keine automatische Löschung, scheinbar eine wirklich interessante Sache.
  • Standart Nokia (S40): Nur Kontakte.
  • Sony Ericcson: Nur Kontakte.
  • Windows Mobile: Siehe iPhone, bitte unbedingt Backup wegen Exchange – dafür gibts auch hier volle Funktionalität. Man sollte auch Microsofts MyPhone im Auge behalten, das bald starten soll und eventuell auch eine mögliche Lösung wäre – Microsoft will zusätzlich auch noch Musik, Bilder und zig andere Sachen abgleichen lassen, aber eben nur mit Windows Mobile Geräten ab Version 6.

Natürlich: Letzten Endes ist es eine persönliche Frage, ob man seine persönlichen Daten einem Netzbetreiber2, einem Internetriesen, einer kleinen Startup-Klitsche oder doch lieber der eigenen Festplatte anvertraut. Kostenlose Exchange-Server sind auch nicht gerade häufig und wenn man sie findet, zumindest nach meinen Eindruck eher nicht so vertrauenswürdig. Die Wahl kann euch nicht einmal dieses großartige Blog abnehmen.

P.S.: Noch ein kleiner Hinweis von Heise.de, den ich euch nicht vorenthalten will:

heise online – 10.02.09 – Google synchronisiert Kontakte und Kalender mit iPhone und Windows Mobile: “Deutsche Anwender mit mehr als einem Kalender müssen zunächst die Sprache der Seite m.google.com/sync auf Englisch umstellen, um erfolgreich die zu synchronisierenden Kalender auszuwählen.”

  1. mal abgesehen von den möglicherweise anfallenden Verbindungskosten []
  2. dort meistens nicht kostenlos []

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Tastenfrage

Eines werde ich mit Sicherheit nie wieder machen: Ein Mobiltelefon kaufen, ohne es je in der Hand gehabt zu haben und insbesondere, ein paar Worte darauf getippt zu haben. Das gilt vor allem für QUERTZ-Volltastaturen wie in Blackberries oder die in meinem alten Palm Treo 780. Egal wie hübsch und angenehm die Dinger von weitem aussehen, es gibt kilometerweite Unterschiede – so zäh und hakelig es sich auf dem Treo tippt (auch durch das eklig zähe Windows Mobile 6.1 bedingt), so angenehm-zügig geht es auf beispielsweise auf den Nokia E71 – nicht, dass sich das Lob auf alle Geräte aus dem schönen Finnland ausdehnen lässt, genauso hat Palm schon Großartiges im Bereich der Ergonomie geleistet.

Mal ganz davon abgesehen, dass nicht jedes Gerät zu jeder Sorte Finger passt – von “Pianistin-extrazart” bis “Wurstfinger rustikal” soll es ja auch einige Unterschiede geben – es gibt Leute, die Probleme damit haben, einzelne Tasten zu wählen – sie nehmen immer gleich drei, ganz pluralistisch.

Es hilft alles nicht, mensch muss die Sache (sprich: Das Telefon) einfach selbst in die Hand nehmen.

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