Palm

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In letzter Zeit häufen sich Nachrichten über Palm – Verschiebungen ihrer vielversprechenden neuen Geräte und dramatische Meldungen über fürchterliche Verluste. Ein neues Gerücht sagt, dass das Pre im August in Australien kommt – dort verwendet man ähnliche Funkstandarts, dieselben Smartphones könnten auch bei uns funktionieren. Schauen wir mal – wir wissen ja noch noch nicht einmal, welcher Netzbetreiber das Ding anbieten wird.

In den USA ist momentan der 7.Juni als erster Verkaufstag im Gespräch.

Palm Pre: HSDPA-Version soll im August herauskommen:

“Die GSM-Variante des Palm Pre soll im August beim australischen Netzbetreiber Telstra erscheinen. Dieser Termin wurde dem australischen Technikmagazin Smarthouse von einem Insider genannt. Telstra nutzt wie die europäischen Netzbetreiber GSM und UMTS als Mobilfunkstandards. Da liegt es nahe, dass das Palm Pre zur gleichen Zeit auch in Europa herausgebracht wird. Der Palm-Manager für Australien, Brett Murray, blieb bei einer Nachfrage durch Smarthouse aber unbestimmt und nannte lediglich die zweite Jahreshälfte als Erscheinungstermin…”

(Via AreaMobile Mobilfunk-News.)

P.S.: AreaMobile und ich schreiben scheinbar von denselben Quellen ab ;)

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Da ist es: Palm hat das zweite WebOS Gerät nach dem Pre angekündigt, das wirklich superdünne und superpreisgünstige Eos. Die mäßige 2 Megapixel Kamera ist nicht so beeindruckend, aber der ganz schön starke Akku und das vielversprechende neue Betriebssystem sind durchaus starke Seiten des Smartphones.

Inzwischen ist das Eos offiziell von Palm bestätigt worden – es trägt intern den Codenamen “Pixie”.

palm_eos_engadget_1.jpg

Palm Eos: super-thin, 3G, and headed to AT&T?:

“Oh boy — looks like we just got the full spec list. And yes, it’s definitely coming to AT&T (if it’s really coming).

4GB storage
Price: $349 (pre-rebate)
Camera: 2 megapixel fixed focus digital camera and flash / video capture
Connectivity: Bluetooth 2.1 w/ A2DP and EDR, USB 2.0 via micro USB
Removable 1150 mAh battery (4 hours 3G talk time)
Messaging: SMS, MMS (picture and video only), integrated IM client
Contact sync with AT&T Address Book
MediaNet
Cellular Video
Email: POP3, IMAP4, and EAS support
A-GPS
Audio: WAV, MP3, AAC, AAC+ ringtones
Video Playback: MPEG4, H.264, H.263″

(Via Engadget Mobile.)

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Palm Pre im Mai?

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Kunden des US-Netzbetreibers Sprint ab 17.Mai das heißersehnte Smartphone kaufen können; Angestellte in den Shops werden scheinbar vorab an den Geräte geschult. Mit ein wenig Glück rückt damit wohl auch die Markteinführung in Europa in greifbare Nähe, es spricht jedoch nicht für einen weltweit gleichzeitigen Start.

Sprint Already Naming “Store Advocates” for the Pre.:

So while the best-case release date right now appears to still be May 17th, these Store Advocates may be getting their learner-units earlier.  Heck, they may be getting them within the week.”

(Via PreCentral.net.)

Natürlich reden wir hier immer noch von unbestätigten Gerüchten.

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Die spezialisierte Webseite PreThinking.com hat den Twitteraccount eines angeblichen Betatesters des heißersehnten Pre ausfindig gemacht. Dabei handelt es sich um einen Jim Van, CEO von Logicom, Inc., die sich scheinbar um die IT von Unternehmen kümmern. Die Person ist jedenfalls real und wohl durchaus ein hohes Tier, ich jedenfalls will trotzdem nicht so recht glauben, was aus seiner Richtung an Neuigkeiten kommt. Interessant ist es doch:

  • Die 3.2 Megapixel Kamera ist “ok”.
  • “Tethering” – also die Nutzung des Palm als Internetmodem für dem Computer – scheint es geben, über Bluetooth und Kabel. Allerdings mag der Pre scheinbar den Bluetooth Adapter von Jims Compaq Presario nicht.
  • Er behauptet, dass der Pre für $299 gekoppelt an einen Zweijahresvertrag zu haben sein wird – er schätzt, dass der Betrag auf zirka 100 Dollar sinken wird, sobald der Hype nachlässt. Ob das ein guter Preis ist… wird sich zeigen, wenn wir Details über den Vertrag erfahren. So weit ist das Statement weitgehend wertlos.
  • Der Akku hält auch nach 8 Stunden (!) fleissiger Nutzung durch. Das wäre beeindruckend und für mich unerwartet stark.
  • Das Gerät funktioniere sehr gut mit Facebook, die Twitternutzung sei etwas zäh (“cludgy”).
  • Man befinde sich in der letzten Testphase – die Markteinführung soll schon am 30. April stattfinden1.

Das klingt alles gut und das Startdatum ist wirklich sehr früh – was Sinn für Palm machen würde, die dringend ein erfolgreiches Gerät brauchen und unbedingt dem mit Sicherheit vor der Tür stehenden neuen iPhone zuvorkommen sollten – warten wir mal ab, wie sich die Sache entwickelt.

  1. Wir reden hier aber nicht von der UMTS-Version für den EU-Markt, sondern vom US-Pre []
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Beinahe möchte man ja schon etwas Mitleid mit dem Immer-noch-Marktführer aus Espoo bekommen: Nokia kündigt endlich ein wirklich vielversprechendes Flaggschiff für ihre N-Serie an, mit einem Touchscreen, einer Volltastatur, einem neuen Startbildschirm für das betagte Symbian S60 OS und … ansonsten eigentlich allem, was man überhaupt in einem Mobiltelefon einbauen kann. Abgesehen von einem Feuerzeug und einem Elektrorasierer. Allerdings haben sie auch Skype eingebaut – was Kunden freuen wird, Netzbetreiber allerdings weit weniger:

Nokia und Skype: Widerstand von den Providern:

“Die Idee ist für die Verbraucher schon ziemlich gut. Wenn man Skype auf seinem Mobiltelefon hat, kann man zumindest dort, wo man WLAN hat, die meist teuren Gebühren der Provider umgehen. Das gilt vor allem für Telefonate ins Ausland. Doch die Provider wollen die Idee nicht zulassen, denn hier geht es um teure Roaming Verbindungen, an denen diese gut verdiene”

(Via neuerdings.com.)

Nokias Legionen treuer Fans werden sicher so richtig glücklich über die Aussicht sein, wieder einmal nur ein entschieden verkrüppeltes Gerät zu bekommen, aber nach dem ähnlichen Problemen mit Nokias eigenem Musikshop hätten die Finnen es eigentlich besser wissen sollen: Die Provider haben ihre eigenen geldbringenden Konkurrenzangebote und so “sexy” wie das iPhone ist das N97 scheinbar auch nicht, um wie T-Mobile in die Knie zu gehen und iTunes zu akzeptieren.

Aber dann kam heute die folgende Meldung:

Nokia N97 wird ab Juni für 845 Euro verkauft:

“Das Nokia N97 ist ab sofort im Katalog des Online-Händlers Expansys gelistet. Es kann jetzt vorbestellt werden, die Auslieferung soll ab dem 23. Juni erfolgen. Der Preis ist heftig: 845 Euro soll man für das neue Top-Modell der Nserie bezahlen.”

(Via AreaMobile Mobilfunk-News.)

Klar: Das N97 hat eine Ausstattungsliste, die selbst kleingedruckt kaum auf einer DIN A4 Seite unterzubringen ist – aber das ist wirklich enorm teuer; selbst hoch subventioniert sollte das Gerät noch weit über dem nicht gerade billigen iPhone liegen.

Ich kämpfe seit Jahren mit dem Lockruf des iPhone und “zu teuer” war bisher immer noch die stärkste Waffe gegen einen neuen Knebelvertrag mit T-Mobiles Exklusivtelefon Nummer Eins. Ich widerstehe immer noch.

Eben dieses iPhone hat im letzten Juni eine Auffrischung bekommen und es spricht einiges dafür, dass es durchaus zeitgleich zum Launch des N97 in einer neuen Auflage auf dem Markt kommen könnte. Deutlich geschickter als Nokia verhielt sich Palm, die sich mit dem Pre preislich näher am iPhone orientieren wollen.

Nokia hat scheinbar erhebliche Probleme mit der schlichten Tatsache, nicht mehr der Innovator im Smartphone zu sein; eine Rolle die sie bei Licht betrachtet letztmalig mit der Einführung des N95 überzeugend ausfüllten.

Das war Anfang 2007.

Das N97 ist ein beeindruckendes, immer noch handliches Paket voller Funktionalität, alles auf einer bewährten Softwarebasis – mit Sicherheit eine mehr als nur respektable Leistung der finnischen Ingenieure. Aber es ist eben ein nur in Details verbesserter Aufguss alter Designphilosophien, mit etwas ‘Touch’-Mode verfeinert und ein paar Widgets obendrauf. Große Ideen werden aber schmerzlich vermisst.

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palmpre.jpgPalm scheint sich zu beeilen – auf der MWC in Barcelona wurde das Pre gleich mit euro-tauglichem UMTS/HSPDA vorgestellt und nun kann man sich auch gleich vom Hersteller über den Deutschlandstart benachrichtigen lassen.

An einigen Stellen hat sich hartnäckig der 15. März für den Verkaufstart1 gehalten, ich kann das nicht recht glauben. Allerdings halte ich es für schlau, das bisher wirklich vielversprechende Smartphone mit dem neuen webOS vor der im Juni erwarteten Auffrischung von Apples iPhone in die Läden zu karren.

Ich kann mir gut vorstellen, ein Pre zu kaufen – ein frischer Start in Sachen Software kombiniert mit Palms gutem Ruf in Sachen Herstellungsqualität klingt doch gar nicht mal so schlecht.

Außerdem – wichtig für mich – das Pre sieht so aus, als würde es sich gut in der Hand anfühlen. Was sagt das über mich?

  1. in den USA []
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Termine im Palm Pre


Zugegeben, ich mag die Art und Weise wie der Kalender alle relevanten Informationen für den Tag auf einen Blick lesbar darstellt. Interessanterweise verwendet Palm eine ähnliche Bildsprache und einen ähnlichen Tonfall in der Werbung wie Apple für das iPhone, nur wird hier nicht die berufliche Nutzung komplett ausgespart. Das neue WebOS scheint komplexere Aufgabenketten sehr elegant abarbeiten können und scheint dafür eher verspielte Bereiche wie, nun ja, Spiele eher zu vernachlässigen – hardwarenahe Programmierung wird bekanntlich zumindest vorerst nicht möglich sein.

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Palms VP of Design gibt sich große Mühe, mein Mobiltelefon gegenüber dem neuen Wunderstück Pre schlecht aussehen zu lassen und um ehrlich zu sein, macht er das ziemlich gut. Ich bin zwar noch nicht 1000% vom Pre überzeugt – vor allem der 1150 mA Akku beeindruckt mich nicht  sonderlich – das iPhone 3G bietet 1400 mA und man kann schwerlich sagen, dass das Teil überdimensioniert wäre und tagelang hält.  Andererseits ist das Innenleben des Pre komplett neu und es ist schwer zu sagen, wie viel Prozessor, Display und Co schlucken. Schauen wir mal, das Gerät scheint sich wirklich für dem 15. Februar anzukündigen – jedenfalls in einer Version für US-Netzstandarts.

Ich will das Pre trotzdem – es ist scheinbar angenehmer zu bedienen als das iPhone und bietet anstelle der Spielefähigkeiten Datenabgleich mit scheinbar allem außer dem Einwohnermeldeamt. Für Leute, die viel über SMS und Telefonate hinaus kommunizieren – ich denke hier an Instant Messaging und soziale Netzwerke- hat Palm vielleicht das mobile Nirvana in der Pipeline.

Übrigens, im Video fällt noch ein interessanter Nebensatz  - scheinbar kann man das Pre mit iTunes synchronisieren: Es wäre also in noch einem Bereich ein direkter Konkurrent des iPhone. Kein Wunder, wird das Pre ja auch von vielen Ex-Apple Mitarbeitern entwickelt. Ich bin nicht sicher, ob das der Apfelfirma gefällt…

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